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Ein weiterer wichtiger Schritt für die Kölner Gastronomie, dieses Mal zu der Thematik was wir in den kommenden Monaten in unsere Außenbereiche stellen dürfen. Wir haben dazu in den letzten Tagen und Wochen gute Gespräche mit der Oberbürgermeisterin Reker, dem Baudezernenten Greitemann, der Verkehrsdezernentin Blome und dem Amt für Gaststättenangelegenheiten geführt. Auch hier mal wieder unter der Federführung des Beigeordneten Greitemann👍.
Uns werden final verschiedene Arten von Trennwänden auf unseren Terrassen erlaubt. Schirme und Markisen dürfen darüber gespannt sein. Auch Blumenkübel und ähnliche Verschönerungen sind ausdrücklich genehmigt.

Weitere Details folgen hier in Kürze. Alle die aber in der Planung mit Abtrennungen sind, haben jetzt schonmal eine gewisse Sicherheit und können kreativ werden.

Für alle Bauten die darüber hinausgehen muss ein Bauantrag gestellt werden, der allerdings laut Aussage nur wenige Wochen dauert. Eingehende Anträge werden positiv und konstruktiv begleitet, es wird uns aber durchaus nahegelegt die Wege besser ohne Baugenehmigung zu gehen.

Die Stadt Köln hat auf verschiedensten Ebenen zugesichert partnerschaftlich zu agieren und nicht kleinlich. Für uns ein weiterer guter Schritt in Partnerschaft und Zusammenarbeit.

Bitte achtet im Gegenzug darauf dass die Bauten ins Stadtbild passen, gedeckte Farben haben und nicht mit Werbung gepflastert sind.

Eure IG Kölner Gastro
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Gestern hatten wir einen knapp zweistündigen Austausch mit der Oberbürgermeisterin Henriette Reker und der KLUBKOMM. Wir haben nochmal sehr klar gemacht, welche katastrophalen Auswirkungen die Corona-Krise für die Gastronomie bedeutet. Gleichzeitig haben wir Fördertöpfe für die Gastronomie eingebracht und um eine zügige Aufklärung gebeten, was genau wir in den Außenbereichen aufbauen dürfen. Henriette Reker hat versprochen sich um Beides persönlich zu kümmern.

Wir haben uns auch bedankt, dass das Versprechen, eine Art Stabstalle Gastronomie einzurichten, binnen von zwei Monaten umgesetzt wurde und drei ganze Stellen im Gewerbeamt in Zukunft für Sorgen und Probleme der Gastronomie da sind. Eines der Kernthemen, für das wir ursprünglich angetreten sind. Die neue „Gastrokümmerin“ wird sich bei unserer Mitgliederversammlung Anfang Oktober auch persönlich vorstellen.

Das gesamte Gespräch mit Henriette Reker gibt es aller Voraussicht nach ab heute Abend live zu sehen, es ist komplett aufgezeichnet worden, wir können Sie also an den Aussagen messen😊.
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Liebe Oberbürgermeisterin, Mitglieder der IG Kölner Gastro, Kölner/Innen, Mitarbeiter/Innen der Stadt Köln, Politiker/Innen der verschiedensten Ebenen und liebe Presse,

wir möchten uns mit ein paar deutlichen und ehrlichen Worten an euch wenden und bitten darum sich ein wenig Zeit dafür zu nehmen.
Am gestrigen Dienstag haben wir einen drastischen Post verfasst, den wir gelöscht haben, von dessen Inhalt wir uns aber nicht distanzieren. Die Zusammenarbeit mit vielen Ämtern der Stadt Köln ist vorsichtig ausgedrückt schwierig und für uns in manchen Teilen nicht mehr akzeptabel. Im speziellen gestrigen Fall aber haben wir die neu eingerichtete Stabstelle Gastro scharf angegriffen, ohne in dem Moment zu wissen, dass uns am Vorabend eine nette Mail mit einer Einladung zum Gespräch erreicht hat. Deswegen war der konkrete Angriff von unserer Seite falsch und wir haben den Text zurückgezogen. An entsprechender Stelle haben wir uns dafür entschuldigt.

ABER - das ändert überhaupt nichts an der dramatischen Situation im gesamten Kölner Gastgewerbe. Die aktuellen Zahlen des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes zeigen die ganze Misere extrem deutlich. 6 von 10 Gastwirten bangen um die blanke Existenz, am Ende des Jahres rechnet die Branche mit einem Minus von 50%. Das sind Zahlen mit denen gesamte andere Branchen direkt einpacken würden. Zum Vergleich: Die stark gebeutelte Autoindustrie beendet das Jahr aller Voraussicht nach mit einem Minus von 10% - kann aber komplett anders in die Planung der kommenden Monate und Jahre gehen und kann sich auch auf eine unbürokratische finanzielle Absicherung durch den Staat verlassen.

Nicht nur deshalb werden wir in Köln weiter für die Gastronomie kämpfen. Wir werden laut sein, wir werden deutlich auf Missstände in manchen Ämtern hinweisen, wir werden uns politische Unterstützung holen, wir werden Netzwerke aufbauen und wir werden sehr sicher anecken und unbequem sein. Wer denkt, dass das in Köln auch nur im Ansatz alles einfach wäre, der täuscht sich massiv. Wir sind in den letzten 6 Monaten seit der Gründung teils harsch angegangen worden, es gab „Drohungen“ seitens Behörden und Politik, es gab Presse die auch mal gegen uns geschossen hat und es gibt Mitglieder/Innen die manche Unzufriedenheit merkwürdig äußern. Die Interessenlagen in dieser Stadt sind sehr divers, nicht jede/r gönnt dem Anderen etwas und für gegebene Hilfe wird gerne auch die Hilfe in die andere Richtung verlangt. Eine Hand wäscht die Andere. Das merken wir bereits nach 6 Monaten, wie das bei jahrelang gewachsenen Strukturen aussieht können wir nur erahnen.

Wir vertreten kleine Cafés, große Brauhäuser, Tapas-Buden, Szene-Bars, Eckkneipen, Eisdielen oder alternative Kaschemmen. Ein bunter Mix aus 300 Gastronomien mit verschiedensten Anliegen, Wünschen und Forderungen. Das ist überhaupt nicht einfach, das ist manchmal fordernd, stressig oder zum Haare raufen. Manchmal ist es auch unter der Gürtellinie und wir sind erschüttert, wie wenig manche Menschen selber hinbekommen, die sich immerhin selbständig gemacht haben.
Aber am Ende ist die Gastronomie DER Puls unserer Gesellschaft, ein sehr ehrliches Geschäft mit viel Liebe und Herzblut für alle Schichten der Gesellschaft. In der Gastronomie ist jeder Mensch Willkommen und jedem Menschen würde ohne Gastronomie viel im Leben fehlen. Einer der wesentlichen Gründe warum es so wichtig ist dass wir sehr viel ernster genommen werden. Wir sind Systemrelevant für Gesellschaft, Wirtschaft UND für die Seele.

An die Verwaltung der Stadt Köln und speziell an das Ordnungsamt möchten wir deutliche Worte richten: Im Amt für Gaststättenangelegenheiten gibt es sehr nette und bemühte Mitarbeiter/Innen und auch mit dem Außendienst klappt das manchmal recht gut. Aber machen wir uns doch alle nichts vor, wir haben uns vornehmlich gegründet weil der Zustand zwischen den Gastronomen/Innen und den zuständigen Ämtern einfach oftmals nicht mehr tragbar ist.
-täglich sind Gastronomen/Innen einer behördlichen Willkür ausgesetzt. Das hat sich durch Corona nicht erledigt, das hat sich verschärft.
-der in großen Teilen neu eingesetzte Außendienst vom Ordnungsamt ist schlecht ausgebildet und manchmal kaum eingearbeitet. Viele Gastronomen/Innen kennen die Regeln besser als die Ordnungskräfte vor Ort. Uns liegt Datenmaterial vor, wo Mitarbeiter/Innen sehr deutlich die Kompetenz überschätzen. Bis hin zu körperlichen Übergriffen.
-das Ordnungsamt hat keine Dezernatsleitung. Im Moment wird es vom Bereich „Verkehr“ mitgeleitet. Der zuständige Stadtdirektor Keller führt in Düsseldorf Wahlkampf und möchte dort Oberbürgermeister werden. Sollte er verlieren, dann kommt er im Oktober zurück nach Köln. Aber nur dann.
-das Amt ist massiv unterbesetzt. Termine gibt es nur nach telefonischer Anmeldung, manchmal erreicht man über Wochen aber niemand im Amt. Es ist absolut unmöglich so zu arbeiten als Gastronom. Wenn die Gastronomie für Ihre Gäste so erreichbar wäre wie das Ordnungsamt für uns Gastronomie, wir könnten alle Lokale dicht machen.

Die Kölner Gastronomie steht vor einem Winter der uns allen die grösste mögliche Sorge bereitet. Manche von uns haben die Läden schon dicht gemacht, manche verschleppen einfach nur noch ihre Insolvenz und wiederum andere hoffen auf irgendein Wunder. Fakt ist es wird diesen Winter keinen Impfstoff geben und fast alle werden keine überlebensfähigen Umsätze generieren können. Für viele Menschen da draußen ist das sehr schwer zu verstehen, aber ohne die normale Kapazität an Sitzplätzen, ohne ein Weihnachtsgeschäft, ohne Karneval, ohne Touristen, ohne Veranstaltungen oder Silvesterfeiern, wird das ein Winter den viele wirtschaftlich einfach nicht überleben können.

Wir bitten die Stadt Köln, in dieser schwierigsten Phase der Gastronomie, uns keine Steine in den Weg zu legen und partnerschaftlich auf Augenhöhe zu agieren. Die Gastronomie in dieser Stadt hat das nicht nur einfach verdient, wir haben über Jahre viele Kröten geschluckt, wir haben still gehalten und für unsere Heimatstadt trotzdem immer das Beste gegeben. Jetzt bist Du dran Köln, gib uns etwas zurück, damit wir in den kommenden Jahren auch weiterhin für dich da sein können. Köln ohne diese Ausgehkultur, ohne seine Kneipen, Bars, Clubs und Restaurants, wäre nicht mehr das Köln was wir alle kennen und lieben. Es wäre ein Köln mit weniger Freude und es wäre ein Köln als das man uns in der Welt nicht sehen mag.

Konkret und in einem Satz fordern wir von der Stadt Köln: Behandelt uns fair, seht uns als einen der wichtigsten Wirtschaftszweige an und leistet uns an jeder möglichen Ecke Hilfestellung. Keine Steine mehr im Weg. So viel ist das eigentlich garnicht verlangt.

Teilen erwünscht - denn nur gemeinsam sind wir stark.

Der Vorstand der IG Kölner Gastro

Miki Staffel - die Eisdielerin

Roman Berk - Bootsmann, The Cage

Philipp Treudt - Scheues Reh, Schnörres

Ulrich Vogt - Gaststätte Umleitung

Maike Block - Die Fette Kuh

Daniel Rabe - Bagatelle, Brasserie aller Kolör

Martin Schlüter - Reissdorf am Hahnentor

Guido Bungart - Wohngemeinschaft, Ehrenfeld Hopping

Till Riekenbrauk - Brauhaus Johann Schäfer, StreetFoodFestival

PS:
An diesem Tag möchten wir es nicht versäumen solidarische Grüße nach Berlin zu senden. Dort demonstriert heute die gesamte Veranstaltungswirtschaft, mit der wir eng verwoben sind und die es noch drastischer getroffen hat.
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Vorstandstreffen bei @dieeisdielerin.
Dringende Themen werden besprochen und heiss diskutiert.

Was sonst täglich komplett digital abläuft, führen wir hier einmal monatlich zusammen.

TOP 1 ist die neue Gastrokümmerin und wie sie die Gastronomie mit der Stadt verknüpfen und uns bei der Planung der Wintersaison zur Seite stehen kann.
Auch die Planung für die 2. Mitgliederversammlung ist nun konkret und die Überlegung, euch künftig eine wöchentliche Sprechstunde anzubieten.
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Viele Grüße aus Ehrenfeld!
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PS: noch dieses Jahr ist die Mitgliedschaft bei uns kostenlos und beinhaltet außerdem Zugang zur @recoverapp
Auf unserer Website Gastronomen.koeln (Link in Bio!) findet ihr den Mitgliedsantrag zum Runterladen.

Wir wünschen Euch allen ein schönes Wochenende. 🍀☀️
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Sehr gute Nachrichten!!!

"Gastrokümmerin nimmt Arbeit auf
Stadt Köln unterstützt Gastronomie mit neuer Ansprechpartnerin

Ab dem morgigen Dienstag, 1. September 2020, nimmt die neue Gastrokümmerin im Amt für öffentliche Ordnung ihre Arbeit auf. Die Stadt Köln hatte nach Gesprächen mit Gastronomen die Einrichtung einer solchen Koordinierungsstelle zugesagt.

„Die Corona-Pandemie hat insbesondere die Kölner Gastronomie schwer getroffen“, so Oberbürgermeisterin Henriette Reker. „Damit die Zusammenarbeit der Stadt Köln und der Gastronomie in dieser herausfordernden Situation schneller und effizienter gestaltet werden kann, habe ich veranlasst, dass ab sofort beim Ordnungsamt eine feste Ansprechpartnerin für die Kölner Gastronominnen und Gastronomen zur Verfügung steht.“

Die Ansprechpartnerin für die Wirtinnen und Wirte in Köln steht künftig einem eigenen Sachgebiet innerhalb der Gewerbeabteilung des Amtes für öffentliche Ordnung vor. Die Gastrokümmerin und ihre beiden Mitarbeitenden werden Gastronomen in einschlägigen gaststättenrechtlichen, baurechtlichen, straßenverkehrsrechtlichen und/oder planungsrechtlichen Fragestellungen beraten. Sie fungiert als Ansprechpartnerin für dringende gastronomische Anliegen in enger Zusammenarbeit mit dem Sachgebiet Gaststättenrecht der Gewerbeabteilung des Amtes für öffentliche Ordnung. Zu den weiteren Aufgaben zählen die Pflege von Kontakten und Netzwerkpflege in der Kölner Gastronomie-Szene, das Beschwerdemanagement sowie das Prüfen und Realisieren von Verfahrensverbesserungen und Service-Angeboten.

Die Gastrokümmerin wird durch zwei Mitarbeitende unterstützt. Eine Stellvertretung arbeitet im Bereich Koordination und Netzwerkpflege mit und unterstützt im Beschwerdemanagement sowie bei Vor-Ort-Besichtigungen. Die zweite Person unterstützt das Team, gibt Informationen allgemeiner Natur, bearbeitet Beschwerden, kümmert sich um die digitale sowie telefonische Erreichbarkeit, hilft und prüft bei Vor-Ort-Besichtigungen."
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Die Gastronomie ist der drittgrößte Arbeitgeber in der Stadt Köln. Dennoch haben wir kaum eine Lobby und in vielen Situationen werden wir von Behörden, Institutionen und politischen Regelungen eher nicht für voll genommen. Diesen Zustand möchten wir gerne beenden und uns beginnen zu vernetzen.

Wir möchten alle 3000 gastronomischen Betriebe in Köln dazu aufrufen mitzumachen und dabei zu sein.

 

IG Kölner Gastro e.V.

Alteburger Straße 15a
50678 Köln

WhatsApp: 0163-0014931
Mail: info@gastronomen.koeln